Corona

Hier findet Ihr ausschließlich rechtliche Hinweise zur aktuellen Situation.
Idee und spirituelle Angebote zum Zuhören, Zusehen und/oder Mitmachen gibt es auf unserer Online-Angebote-Seite .


Empfehlung Konfirmationen 2020 (Stand 3.04.2020)

Empfehlung Sommerfreizeiten 2020 (Stand 24.03.2020)

Weiterführende Links


 

Hinweise für Stornierungen:

1. Vor der Reise: Dürfen Gruppen kostenfrei stornieren, wenn ein Gebiet gesperrt wurde oder ein behördliches Verbot der touristischen Vermietung erlassen wurde?

Ja. gruppen können in diesem Fall kostenlos stornieren. Es handelt sich um einen Fall der Unmöglichkeit. Das heißt, Vermieter können die vertraglich vereinbarte Leistung, nämlich die Zurverfügungstellung der Unterkunft, nicht erbringen. Geleistete Anzahlungen oder - falls der gesamte Mietpreis überwiesen wurde - müssen erstattet werden. Gastgeber sind darüber hinaus aber nicht zur Erstattung von Schaden (zum Beispiel Kosten für vergebliche Anreise oder vorzeitige Rückreisekosten) verpflichtet, da sie kein Verschulden trifft.

2. Was gilt, wenn kein behördliches Verbot oder keine Gebietssperrung verhängt wurde bzw. für den Zeitraum davor?

Gruppen können in diesem Fall nur dann kostenlos stornieren, wenn eine Änderung der Buchung für sie unzumutbar ist. Dies gilt solange, wie die Gefährdungslage durch das Robert-Koch-Institut als "hoch" eingestuft wird und die Bundesregierung von Reisen und sozialen Kontakten abrät. (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikobewertung.html). Solange diese Warnungen bestehen, ist von einem außerordentlichen Kündigungsrecht für Gruppen von Ferienunterkünften auszugehen, hilfsweise von einem Wegfall der Geschäftsgrundlage. Allerdings: Weder Gastgeber noch Gäste trifft ein Verschulden. Nach den Grundsätzen des Wegfalls der Geschäftsgrundlage bzw. nach Treu und Glauben haben Gastgeber in diesem Fall einen Anspruch auf Vertragsanpassung. Das könnte eine Umbuchung auf einen späteren Zeitraum oder ein Gutschein sein. Gäste dürfen nur ablehnen, wenn dies für sie unzumutbar ist (das mussten sie dann darlegen). In diesem Fall müssen Gastgeber schon geleistete Zahlungen zurückerstatten.


 

Hinweise für Mitarbeitende (Update 21.3.):

Weitere Inofmationen gibt es auch der Seite der EKM:

https://www.ekmd.de/aktuell/corona/

  1. Bitte bleiben Sie im Kontakt mit Ihrer Fach- und Dienstaufsicht, um Entscheidungen gemeinsam treffen zu können.
  2. Informieren Sie die Eltern über die Absage der Gruppenstunden und Veranstaltungen.
  3. Bei Stornierungen von Verträgen für Maßnahmen: 
    1. Mit der Fachaufsicht absprechen (wenn die Kirchengemeinde der Täger ist: mit dem GKR).
    2. Bei der Verwendung von kommunalen Mitteln bitte mit den Kommunen verhandeln, dass zugesagte Mittel auch für Stornokosten verwendet werden können (Verfahren des Bundesverwaltungsamts als Vorbild nehmen Downloads).
    3. Bei der Verwendung von Landesmitteln (Thüringen und Sachsen-Anhalt)  Hier verhandelt der bejm mit den Ländern über die Verwendung der Mittel. Eine Information erfolgt, wenn eine Lösung gefunden wurde.
    4. Über die Möglichkeiten der Verwendung von Mitteln des "Kirchlichen Kinder- und Jugendförderplans" wird der bejm zeitnah entscheiden.
  4. Bei geförderten Projekten:
    1. Wir empfehlen mit dem Fördermittelgeber abzusprechen, wenn ein Projekt (z.B. Offene Jugendeinrichtung) geschlossen wird, auch wenn noch keine behördliche Anweisung vorliegt. Bei einer Gefahrenabschätzung durch den Träger ist eine Schließung zu empfehlen.
    2. Personalstellen: Auch hier empfehlen wir den Kontakt mit dem Fördermittelgeber. Die Mitarbeitenden sind auch bei geschlossenen Einrichtungen zunächst weiter zu beschäftigen. Sollte Homeoffice o.ä. vereinbart werden, empfehlen wir dies auch dem Fördermittelgeber mitzuteilen. 
  5. Arbeitszeit: Es kam die Frage auf, wie die AZ bei abgesagten Projekten gewertet wird. 
    1. Wenn an den Tagen trotzdem gearbeitet wird, gilt die geleistet AZ, nicht die geplante.
    2. Ggf. entstehen dadurch im Jahresverlauf Minusstunden (bei mehreren geplanten und abgesagten Projekten). Dies sollte, wenn alle wieder Luft zum Denken haben, besprochen werden. 
    3. Weitere Regelungen weden vom LKA noch erarbeitet
  6. Arbeitsrechtliche Hinweise (Bitte beahcten Sie hierzu auch die Empfhlungen des LKA vom 17.3.2020)
    1. Dürfen Mitarbeitende allein wegen der Angst vor Ansteckung zu Hause bleiben?: Soweit kein konkreter Verdacht auf eine Infektion vorliegt, sind Mitarbeitende zur Erbringung der vereinbarten Arbeitsleistung verpflichtet. Die Sorge vor einer Ansteckung auf der Arbeit oder auf dem Weg dorthin ist nicht ausreichend, um der Arbeit fernzubleiben. Ein Zurückbehaltungsrecht der eigenen Arbeitsleistung besteht auch nicht allein deswegen, weil ein Kollege aus einer Region, in der das Virus stark verbreitet ist, zurückkehrt. Erforderlich sind konkrete Gefahren.
    2. Erkrankung eines Mitarbeitenden: Sind Sie arbeitsunfähig erkrankt, gelten die allgemein bekannten Regelungen zur Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Sie haben dann sechs Wochen lang Anspruch auf Entgeltfortzahlung und danach auf Krankengeld. Bitte senden Sie Ihrer Dienststelle bzw. der personalverwaltenden Stelle umgehend die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zu; auch dann, wenn Sie diese erst verspätet durch den Arzt erhalten.
    3. Erhalten Mitarbeitende Entgeltfortzahlung, wenn sie durch das Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt werden?
      Bei behördlich angeordneten Quarantänemaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz hat der Mitarbeitende einen Entschädigungsanspruch. In den ersten sechs Wochen wird das Entgelt in voller Höhe fortgezahlt. 
    4. Schließung der Behörde durch das Gesundheitsamt: Hierbei dürfte es sich um einen Fall des sog. Betriebsrisikos handeln. Hierzu gehören all diejenigen Umstände, welche die Erbringung der Arbeitsleistung aus Gründen unmöglich machen, die im Risikobereich des Dienstgebers liegen. Mitarbeitende haben in diesem Fall grundsätzlich Anspruch auf Entgeltfortzahlung gemäß § 615 Satz 3 BGB.
    5. Was passiert bei einer fehlenden Kinderbetreuung durch Schließung von Kitas und Schulen?
      Dies ist ein Fall der persönlichen Verhinderung. Die Eltern haben sich um eine alternative Kinderbetreuung zu kümmern. Soweit dies nicht möglich ist, haben Mitarbeitende einen Anspruch auf unentgeltliche Freistellung.
    6. Arbeitgeber und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollten gemeinsam nach Lösungen suchen, wie etwa Überstundenabbau, kurzfristige Urlaubsinanspruchnahme oder Fehlzeiten nacharbeiten.
    7. Solange es keine behördliche oder dienstliche Anweisung gibt: Büros und Gemeinderäume können betreten und für die eigene Arbeit genutzt werden. Wenn möglich sollte das HomeOffice bevorzugt werden. 
  7. Plötzlich Zeit? Wie kann Arbeitszeit auch ohne Gruppen u.ä. verwendet werden? Ist das möglich?
    1. Erst einmal Durchatmen. Sich selber mit der ungewohnten Situation vertraut machen. Auch das kostet Zeit und sollte nicht unterschätzt werden.
    2. Was ist in der Vergangenheit liegen geblieben? Wofür war immer zu wenig Zeit – eine Auswahl:
      • Pädagogisches oder/und theologisches Fachbuch lesen
      • Aufräumen: Büro, Computer, Materialien, … (Weniger ist mehr! Mies van der Rohe)
      • Welche Projekte werden wichtig, wenn man mal mit Zeit und Abstand über das eigene Arbeitsfeld nachdenken kann… genau an dieser Stelle weiterdenken!
      • Vorbereitung und Überarbeitungen von Gruppenstunden
      • Konzeptionelle Grundlagen überdenken
      • Ggf. mit Kindern, Jugendlichen und Eltern über das Netz Kontakt halten
      • Internetseite überarbeiten
      • Zukünftige Projekte vorbereiten und planen (Ein Krippenspiel im Frühjahr vorbereiten? Warum nicht?)
  8. Weitere Informationen:
    1. Derzeit gehen wir von einem Zeitraum bis Ende April aus. Veranstaltungen im Mai sind bereits schon jetzt im Blick zu nehmen und ggf. abzusagen.
    2. Sommerfreizeiten: Die Planungen und Entscheidungen obliegen den Trägern. Als kijupf würden wir die Situation weiter beobachten und bis zu Ostern eine Empfehlung veröffentlichen.
    3. Auch die Verwaltung in den Kreiskirchenämtern und dem Landeskirchenamt (auch kijupf und bejm) werden nur eingeschränkt arbeiten können. Bitte entsprechend Geduld mitbringen und ggf. Zahlungen und Bestellungen auf einen späteren Zeitpunkt vershcieben. 

Bei Fragen zu diesem Bereich:

Gernot Quasebarth

Gernot.quasebarth@ekmd.de

Update 16.03.2020

 


Einrichtungen & Tagungshäuser (16.03.2020)
Die Bundesregierung hat heute eine Erklärung herausgegeben, die für unsere Einrichtungen, Jugendkirchen und Tagungshäuser sehr wichtig ist und absolut einzuhalten ist:
III. Zu verbieten sind - Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen - Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften.

Die ganze Erklärung:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/vereinbarung-zwischen-der-bundesregierung-und-den-regierungschefinnen-und-regierungschefs-der-bundeslaender-angesichts-der-corona-epidemie-in-deutschland-1730934

 

Erlass der Länder zur Notbetreuung

Sachsen-Anhalt
Thüringen

 

Empfehlung der Kinder- und Jugendpfarramtes vom 13.3.2020

Gruppen

Heute wurde für Sachsen-Anhalt und Thüringen, Sachsen und Brandenburg weitgehende Maßnahmen zur Schließung von Schulen und Kitas getroffen. So werden im überwiegenden Teil der EKM bis zum Ende der Osterferien die Einrichtungen geschlossen bleiben. 

Das Kinder- und Jugendpfarramt empfiehlt diese Regelungen entsprechend auf die Gruppen und Angebote der Kirchengemeinden, Kirchenkreise und evangelischen Jugendverbände zu übernehmen. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Eindämmung von Übertragungsketten.

Gleichzeitig kann überlegt werden, welche Unterstützung ältere und bedürftige Menschen in den kommenden Wochen brauchen. Unter Einhaltung der notwendigen Vorsichtsmaßnahmen können Einkäufe vorgenommen werden. Wir können außerdem unsere sozialen Kanäle tatsächlich sozial nutzen und digitale Angebote für Konfirmanden und Jugendliche schaffen, denn viele werden nun zuhause viel Zeit haben und Gemeinschaft vermissen. Gern teilen wir eure Ideen und bemühen uns selbst kreativ diese Zeit zu gestalten.

Peter Herrfurth, Landesjugendpfarrer der EKM

 


Und was ist mit den Konfirmationen?

Konfirmationen sind der Höhepunkt für die Konfirmanden und ihre Familien, für die Gemeinden und unsere Kirche.Zur Feier in der Kirche gehört das Fest in der Familie. Beides ist in diesen Wochen nicht möglich. Eine Notkonfirmation möchte niemand.
Konfifahrten konnten nicht stattfinden, Vorstellungsgottesdienste sind ausgefallen, Abendmahlsvorbereitung ist „online“ nicht sinnvoll.
Wir können derzeit nur empfehlen, die Konfirmationen auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, damit die Konfirmandinnen und Konfirmanden gut vorbereitet werden können, feierliche Gottesdienste möglich sind und die Familien sich sorglos zum Fest treffen können. Ab wann dies verantwortungsvoll möglich sein wird, ist unklar. Vermutlich ist es empfehlenswert, einen Termin ab Herbst oder sogar erst im kommenden Jahr vorzusehen. Das sollte mit den Familien besprochen und geplant werden. Als besondere Geste kann ein Postkarte oder ein Brief zum ausfallenden Konfirmationstag an die Konfirmandinnen und Konfirmanden verschickt werden. Ganz wichtig: Die Familien brauchen dringend Klarheit.

Peter Herrfurth, Landesjugendpfarrer der EKM


Empfehlung Sommerfreizeiten 2020

Die Kinder und Jugendlichen unserer Gemeinden und Träger freuen sich auf die Sommerfahrten. Doch es gibt für die Teilnehmenden, die Eltern sowie für die Träger und die Durchführenden massive Verunsicherungen. Gern würden wir euch jetzt eine klare Empfehlung zu den Sommerfahrten geben. Das ist derzeit jedoch kaum möglich. Niemand kann eine Prognose zum Verlauf in den kommenden Monaten geben. Im Moment können wir nur Punkte benennen, die dabei abzuwägen sind, um eine Tendenz daraus abzuleiten:

  • Eltern geraten in ein persönliches Dilemma: Sollen wir es unseren Kindern erlauben obwohl wir uns große Sorgen machen? Und wenn etwas im Zusammenhang mit dem Virus passiert? Wie gehen wir als Verantwortliche damit um?
  • Es muss damit gerechnet werden, dass Sommerfahrten offiziell nicht möglich sind, weil es lang- oder kurzfristig Vorgaben der Bundesländer dazu gibt. Die könnten voneinander abweichen, wie derzeit auch. Virologen rechnen derzeit in Monaten, nicht in Wochen. Noch schwieriger wird es bei Auslandsfahrten: Grenzübertritte, Gesundheitskontrollen, Grenzschließungen. Tschechien hat seine Grenzen für mindestens ein halbes Jahr geschlossen, die Olympischen Spiele werden verschoben...
  • Es kann sein, dass die Entscheidung im eigenen Ermessen liegen wird, weil die Lage sich etwas entspannt. Regelungen zu Schulfahrten ergehen möglicherweise erst zum neuen Schuljahr aber nicht zu den Ferien. Das alles macht es dann besonders schwierig, weil Verantwortung abgewogen werden muss: Wo sind wir unterwegs? Wem begegnen wir? Wie hoch ist das Risiko? Wie gehe ich damit um, wenn es Erkrankungsfälle gibt und die ganze Gruppe in Quarantäne muss? Solche Verantwortung kann sehr belastend sein. Ihr müsst als Verantwortliche auch für euch selbst sorgen!
  • Wie sieht die wirtschaftliche Lage im Sommer aus? Es muss mit einer massiven wirtschaftlichen Rezession gerechnet werden. Was bedeutet das für die Logistik der Fahrt, aber auch für die Teilnahmebeiträge?
  • Bitte behaltet die Stornierungsfristen im Blick. Diese könnten auch für Euch als interner Zeitplan gut gelten.
  • Vielleicht sind im Sommer kleinere, eher lokalere Aktionen wieder möglich, vielleicht bieten diese ein Ansatz auf einen Ersatz.
  • Wir empfehlen eine offene Kommunikation mit den Eltern, Jugendlichen und Kindern über die nächsten Schritte und die Fristen.

Im Zweifelsfalle ist eine längere Atempause ohne Sommerfahrten besser zu ertragen als liebevolle Planungen, die dann aufgegeben werden müssten.

Umso mehr braucht es dann aber eure Ideen und Angebote, die vor Ort stattfinden können, mit denen man gezielter das Risiko begrenzen kann. Diese Ideen können wir miteinander teilen. Wir haben auf unserer Homepage eine Seite dafür eingerichtet:

https://www.evangelischejugend.de/jugendverband/aktuelles/online-angebote/

Bleibt behütet,
Peter Herrfurth, Landesjugendpfarrer der EKM


Empfehlung Freizeiten:

Liebe Mitarbeitende in den Kirchenkreisen,
liebe Kreisreferentinnen und Kreisreferenten,
liebe Superintendentinnen und Superintendenten, liebe Mitarbeitende in den Ev. Jugendverbänden,

wir tragen gemeinsam mit allen Haupt- und Ehrenamtlichen Verantwortung für die Gruppen und jeden Einzelnen, mit dem wir privat und dienstlich zu tun haben. Wir tragen Verantwortung für die Kirche und für die Gesellschaft. Nun hat das Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt alle mehrtägigen Klassenfahrten bist 31.05.2020 untersagt.
Auf diesem Hintergrund gibt das Kinder- und Jugendpfarramt der EKM gemeinsam mit dem Dezernat Bildung des Landeskirchenamtes folgende Empfehlung:

In Anlehnung an den Erlass bitten wir Sie kirchliche Fahrten und Freizeiten in diesem Zeitraum in Ihrem Zuständigkeitsbereich abzusagen. Achten Sie auf die aktuelle Informationslage, die sich ständig ändern kann. Damit nehmen Sie Ihre Verantwortung derzeit nach unserer Einschätzung am besten wahr. Alles, was die Geschwindigkeit der Ausbreitung der Krankheit bremst, ist hilfreich. In der Außenwahrnehmung ist mit erheblichen Irritationen zu rechnen, wenn kirchliche Fahrten und Freizeiten stattfinden (möglicherweise sogar mit Schulfreistellung) während Schulfahrten untersagt sind. Auch wenn der Erlass des Kultusministeriums nur für Sachsen-Anhalt gilt, empfehlen wir diese Vorgehensweise in der gesamten EKM. Unsere Empfehlung gilt vor allem für mehrtägige Veranstaltungen. Bedenken Sie aber bitte auch, dass unsere Gruppen im Gegensatz zu Schulklassen weniger regional bzw. lokal begrenzt sind, sondern meist aus einem weiteren Einzugsgebiet kommen. Bitte prüfen Sie den Umgang mit allen Ihren Veranstaltungsformaten! Wie überschaubar ist der Kreis der Teilnehmenden? Stellen Sie es ggf. den Teilnehmenden von Eintagesveranstaltungen frei, nicht teilzunehmen. Im Falle einer Ansteckung kann es zu Schuldvorwürfen kommen.

Mit der Absage von Veranstaltungen bleiben Kosten. Wir bitten die Kirchenkreise, zu prüfen, wie eine Unterstützung gewährleistet werden kann. Wir prüfen das im Rahmen unserer Zuständigkeiten ebenfalls und bemühen uns kirchenpolitisch und landespolitisch um Lösungen für die Träger.

Wir werden die Entwicklungen sehr genau beobachten und wichtige Informationen auf dieser Seite bereitstellen (Direktlink https://www.evangelischejugend.de/corona/ )

Alles geschehe im Sinn von 1. Korinther 10,24: „Niemand suche das Seine, sondern was dem andern dient.“ Bleiben Sie behütet,

 

Peter Herrfurth, Landesjugendpfarrer                            Oberkirchenrätin Martina Klein, Dezernat Bildung

 

Dieses Schreiben des Kinder- und Jugendpfarramts und des Dezernats für Bildung der EKM  zum Download:
Empfehlung für Freizeiten


 


Informationen zum Thema


Aus der Landeskirche:

Unter https://www.ekmd.de/aktuell/nachrichten/corona-virus-wichtige-tipps-und-hinweise-der-ekm.html finden Sie wichtige Tipps und Hinweise.
Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert.

Corona-Virus: Landeskirche ruft zur Besonnenheit und Vorsicht auf:
https://www.ekmd.de/presse/pressestelle-erfurt/corona-virus-landeskirche-ruft-zur-besonnenheit-und-vorsicht-auf.html


Aus den Ländern:

Sachsen-Anhalt

über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhalt
https://www.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/StK/STK/Startseite_pdf_Dokumente/Verordnung_unterschrieben.pdf

Kitaschließungen
https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/magdeburg/magdeburg/corona-schulschliessungen-kitaschliessungen-landesweit-100.html

Bildungsministerium - Pressemitteilung Nr.: 012/2020, Magdeburg, den 10. März 2020
Sachsen-Anhalt setzt Schulfahrten, schulische Studienfahrten und Schüleraustausche aus
http://www.presse.sachsen-anhalt.de/index.php?cmd=get&id=909147&identifier=9487070190f7466e98a6ab036bdbe441

https://stk.sachsen-anhalt.de/service/corona-virus/

Thüringen

https://www.mdr.de/thueringen/schulen-kindergaerten-geschlossen-100.html

https://www.tmasgff.de/covid-19

Brandenburg

https://www.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.661480.de

Sachsen

https://www.bildung.sachsen.de/blog/index.php/2020/03/13/coronavirus-empfohlene-infektionsschutzmassnahmen-an-schulen/


Was ist mit DB-Fahrtkosten?
"Für Reisende mit Fahrscheinen in das vom Coronavirus besonders betroffene Italien hält die DB ihre Kulanzregelung aufrecht: Kunden, die ihre Reise nicht mehr antreten möchten, können ihren Fahrschein kostenfrei erstatten lassen. Gleiches gilt ab sofort für Reisende mit einer Fahrkarte der DB, bei denen der konkrete Reiseanlass aufgrund des Coronavirus entfällt (z.B. offizielle Absage einer Messe, eines Konzerts, Sport-Events o.ä.). Die kostenfreie Erstattung gilt auch für den Fall, dass ein gebuchtes Hotel im Zielort (ggf. im Ausland) unter Quarantäne steht. Wir bitten betroffene Kunden, sich an die Verkaufsstellen und die  zu wenden."
Quelle: https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Coronavirus-DB-umfassend-vorbereitet-4974568

Empfehlung Freizeitmaßnahmen - Corona

11. März 2020 14:50:01 application/pdf

Empfehlung-Godie-Abendmahl

13. März 2020 15:39:50 application/pdf

2020-03-Rundschreiben-Bundesverwaltungsamt-Fördermittel

14. März 2020 18:50:08 application/pdf

20-03-16 ErlassAllgVerf-Corona ThürLVA

16. März 2020 19:11:05 application/pdf

2020 03 15 Erlass-Notbetreuung

16. März 2020 19:11:05 application/pdf

GP-Empfhelungen-LKA17032020

22. März 2020 10:29:42 application/pdf