Hilfestellung für ein Hygienekonzept - Arbeit mit Gruppen

hygieneregeln

Im Bereich der EKM gibt es regional unterschiedliche Möglichkeiten für die Arbeit in Gruppen der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Zu den Voraussetzungen gehört meist ein schlüssiges Hygienekonzept.
Wir geben hier lediglich eine Hilfestellung für ein jeweils konkret anzupassendes Hygienekonzept. Dies sind keine geprüften Standards! Bitte die jeweilige Umsetzung mit Gesundheitsämtern abklären. Nur deren Einschätzung ist verbindlich. Diese Prüfung ist eventuell sogar vorgeschrieben.

Für Kindergottesdienst und Jugendgottesdienste sind die Bestimmungen für Gottesdienste anzuwenden.
Ankommen

  • Abstandsregelungen beachten beim Weg zum Treffpunkt, auch beim Abstellen von Fahrrädern.
  • Im Eingangsbereich gibt es Markierungen im 2m-Abstand. Dort stellen sich die Kinder bitte auf, bis sie eintreten können.

Mund-Nasen-Schutz

  • Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wird empfohlen. Dieser ist vor Betreten des Grundstückes bzw. des Raumes anzulegen.
  • Masken sind persönliches Eigentum, die Reinigung müssen die Familien gewährleisten. Gruppensets sind nicht möglich.
  • Im Gruppenraum wird der empfohlene Abstand von 1,5 – 2,0 m gewährleistet, so dass zu diesen Zeiten der Mund-Nasen-Schutz abgenommen werden kann.
  •  Die Masken sind zuhause regelmäßig zu reinigen bzw. auszutauschen. Falls sie schmutzig wird, ist es hilfreich, eine zweite Maske in Reserve zu haben.

Verhaltensregeln

  • Die Regeln miteinander besprechen!
  • Hände waschen bei der Ankunft (20 Sekunden mit Seife und warmen Wasser); ggf. vor und nach Essensaufnahme, nach Pausen, nach dem Toilettengang.
  • Jederzeit ist der Abstand von 1,5 – 2,0 m einzuhalten. Daran bitte wiederholt erinnern.
  • Jede*r sollte während des Angebotes einen festen Platz haben zur Vermeidung von Schmierinfektionen. Der Platz könnte auch für weitere Gruppentreffen gelten, das merkt sich dann besser.
  • Niesen in die Armbeuge.
  • Wer Krankheitssymptome hat, muss zuhause bleiben bzw. diese mit Nachweis abklären lassen.
  • Toiletten einzeln besuchen, ggf. Mindestabstände markieren.

Rahmenbedingungen

  • Das nötige Equipment zum Händewaschen bzw. Desinfizieren muss bereitgestellt werden.
  • Die Leitung sollt das Öffnen der Türen übernehmen oder durch Türkeile absichern, damit nicht jede*r die Klinken anfasst.
  • Abstimmung von maximaler Personenzahl auf Raumgröße.
  • Die Räume häufig lüften.
  • Sämtliche Räume und das Mobiliar werden nach vorgegebenen Standards täglich gereinigt.
  • Gemeinsam benutzte Materialien regelmäßig desinfizieren.  
  • Bitte prüfen, ob Kinder, die selbst einer Risikogruppe angehören oder in deren Haushalt eine Person lebt, welche der Risikogruppe angehört, besser z.Zt.  nicht an Gruppentreffen teilnehmen.
  • In vielen Gruppen wird normalerweise gern und viel gesungen. Hier bitte an den Bestimmungen für Gottesdienste orientieren!
  • Besondere Herausforderungen entstehen beim Spielen. Hier prüfen, wie die Regeln eingehalten werden können.
  • Papiertücher statt Handtücher.
  • Vieles ist einfacher im Freien.
  • Die Angebote zeitlich begrenzen (zum Vergleich: Gottesdienste finden derzeit verkürzt statt).
  • Kinder, die sich anhaltend und mit Vorsatz nicht an die „Corona-Regeln“ halten, müssen nach Hause geschickt werden, um andere nicht zu gefährden.

Bitte prüfen: Was ist erforderlich aber auch realistisch vor Ort umsetzbar. Wenn Hygieneregeln nicht oder nur sehr schwer eingehalten werden können, kann die Gruppe sich nicht treffen, bzw. die Veranstaltung nicht stattfinden.
Bitte beachten, dass es deutliche regionale Abweichungen der Lockerungsbestimmungen geben kann und dass zeitweise bzw. kurzfristig Änderungen erforderlich sein können. Wir nehmen gern Ergänzungen auf.
Kinder- und Jugendpfarramt, Stand 13.05.2020


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