Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. (L) 2. Korinther 12,9

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Jugenddankopfer

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Jugendankopferprojekt Himmelskinder - Jahresrückblick 2011

Für das Jugenddankopferprojekt Himmelskinder sammeln Jugendliche der EKM und der EKBO in den Jahren 2011 und 2012 Gelder für brasiliansiche Straßenkinder. Für alle Interessenten liegt nun der Jahresbericht über die konkrete Arbeit und die Situation in Arraial d'Ajuda für das Jahr 2011 vor.

pdfljk/judo2012/Jahresrueckblick_2011.pdf

Jugenddankopfer Himmelskinder - Film über das Projekt ist online

Für das Jugendankopferprojekt "Himmelskinder" des Landesjugendkonvents gibt es nun einen zehnminütigen Film. Dieser Film wurde von den brasilianischen Jugendlichen selbst gedreht und nun für uns übersetzt. Der Film steht bei Youtube. Je nach Rechnereinstellung muss dann noch der Button CC angeklickt werden, damit die deutschen Untertitel sichtbar sind.

Zum Film: http://www.youtube.com/user/EvJugendEKM

Unbedingt weitersagen: Unterstützumg per SMS ist möglich! Einfach eine SMS an 8 11 90 mit dem Text JDO (Kostet 3 €, von denen ca. 2,80 € dem Projekt zu Gute kommen)

Ab sofort SMS-Spenden für das Jugenddankopferprojekt Himmelskinder möglich

Für das gemeinsame Spendenprojekt „Himmelskinder“ der Evangelischen Jugend der EKM und der EJBO gibt es ganz neu eine einfache Spendenmöglichkeit per SMS. Wer das Straßenkinderprojekt in Brasilien unterstützen will, sende einfach eine SMS mit dem Text JDO an 8 11 90! Dann werden 3 € über die Telefonrechnung abgezogen, von denen ca. 2,80 € direkt dem Projekt zu Gute kommen!

Mittlerweile sind auch die Werbeplakate und die Informationspostkarten gedruckt. Diese werden demnächst über die Kirchenkreise verteilt. Ein Kurzfilm über das Projekt ist gerade noch in Arbeit!

Rückfragen per Mail.

Henneberger Land beschließt Kirchenkreiskollekte für das Jugenddankopferprojekt Himmelskinder

Die Kreissynode des Henneberger Landes hat auf Antrag des Jugendsynodalen Ludwig Hotop beschlossen, eine der kreiskirchlichen Kollekten dem Jugenddankopferprojekt Himmelskinder zu widmen. Ludwig Hotop kommentierte den Beschluß freudig: "Natürlich wurde der Antrag anstandslos angenommen und ich habe mich sehr gefreut. Respekt an unsere Synode, die Vorschläge der Jugend immer dankend annimmt und auch was daraus macht. Manchmal hab ich das Gefühl, wir werden mehr gehört und ernster genommen, als manch anderer Synodaler..."

Benefizkonzert der Gruppe Patchwork im Brandenburger DOM erbrachte 2800 € für das Jugenddankopferprojekt Himmelskinder

Letzte Woche spielte die Brandenburger Band Patchwork - unter ihnen auch kirchliche Jugendmitarbeiter - noch zur Papstmesse im Berliner Olympiastadion. Nun veranstalteten sie im Brandenburger Dom ein Benefizkonzert für das gemeinsame Jugenddankopferprojekt des Landesjugendkonvents der EKM und der Ev. Jugend Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz! Für das Projekt "Himmelskinder" in Brasilien wurde so die große Summe von 2800 € erspielt und ersungen.
Zur Zeit enstehen gerade die Plakate und Arbeitsmaterialien, mit denen das Projekt beworben werden soll. Die Sammlung läuft noch bis Ende 2012.
Weitere Informationen zum Jugenddankopfer hier.

Kollekte des Abigottesdienstes des Erfurter Ratsgymnasiums für das Jugenddankopfer gesammelt

Obwohl die Bewerbung des neuen Jugenddankopfers noch gar nicht richtig begonnen hat, gehen schon die ersten Spenden ein. So wurden z. B. bei Abigottesdienst des Erfurter Ratsgymnasiums 212 € für das Straßenkinderprojekt in Nordostbrasilien gesammelt. Vielen Dank!

Bald nach den Sommerferien wird es übrigens Material zum Projekt geben.

Informationen zum Projekt und zur Bankverbindung hier.

Projektgruppe zum Jugenddankopfer hat ihre Arbeit aufgenommen - Konto ist bereits freigeschaltet.

Der Landesjugendkonvent der EKM und die Ev. Jugend Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz sammeln gemeinsam Spenden für das Brasilienprojekt "Himmelskinder". Im Mai hat eine kleine Projektgruppe die Arbeit aufgenommen. Sie will Arbeitsmaterial erstellen und Projektvorschläge zur Spendensammlung entwickeln. Das Projekt starttet offiziell im Herbst 2011 und endet zum Jahresende 2012.

Mehr Informationen zum Projekt hier.

Aufgrund mehrfacher Nachfragen ist bereits jetzt das Konto eingerichtet. Der LJK der EKM hat auf dem Kirchentag bereits erste Spenden eingeworben. Vielen Dank!

Überweisungen von Gemeinden, Einzelpersonen oder Kirchenkreisen sind ab sofort möglich unter folgender Bankverbindung:

Kontoinhaber: Kirchenamt der EKM MD
Konto: 15 55 54 90 12
BLZ: 350 601 90 KD-Bank
Verwendungszweck: Jugenddankopfer

Informationen:
Christian.liebchen@ekmd.de
0391-5346454

Projekt Himmelskinder aus Brasilien für Jugenddankopfer 2011/2012 ausgewählt

Nun ist es entschieden: Das gemeinsame Jugenddankopferprojekt der Ev. Jugend der EKM und der EKBO ist das Projekt „Himmelskinder“ in Brasilien. Ab Sommer 2011 bis Ende 2012 wird in der evangelischen Jugendarbeit in vielfältigen Aktionen für das Projekt um Spenden und Kollekten bitten. Erstmals findet die Sammlung als Kooperation zwischen der EV. Jugend Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und dem Landesjugendkonvent der Ev. Kirche Mitteldeutschland statt. Aus vier eingereichten Projektvorschlägen wurde sich für das brasilianische Projekt entschiednen. Demnächst wird eine Projektgruppe Material zum Projekt erstellen.

Hier schon erste Informationen:

Kinder des Himmels – mit Liebe aufwachsen Eine bessere Zukunft schenken!

Hintergrund: Die Kleinstadt Arraial d’Ajuda im Nordosten Brasiliens
Armut, fehlende Bildung und Perspektivlosigkeit zerrütten in Arraial d’Ajuda viele Familien und treiben die Kinder auf die Straße. Mit Betteln oder dem Bewachen von Autos suchen sie für sich und die Familie nach einem besseren Leben. Fast ein Viertel der Kinder bricht bereits die Grundschule ab. Dabei wäre Bildung für sie ein Schlüssel aus der Armut.
Obwohl in dem Küstenort im Nordosten von Brasilien nur 20.000 Einwohner leben, bildet er einen sozialen Brennpunkt. Jugendliche aus armen Familien haben in Arraial wenig Aufstiegschancen. Ihnen fehlt der Zugang zu Aus- und Fortbildung. Wegen mangelnder Perspektiven und sinnvoller Möglichkeiten, die Freizeit zu gestalten, wächst die Zahl der Jugendlichen, die in Drogen abdriftet. Der 17-jährige Diego ist einer von denen, die im Drogenkrieg starben. „Wir wollen der wachsenden Gewalt und der Verwahrlosung der Kinder nicht länger zusehen“, sagt Madalena, Gründerin des Jugend- und Straßenkinderprojektes „Filhos do Céu“ in Brasilien. Eine Gruppe entschlossener Frauen eröffnete Anfang 2009 ein Bildungsprojekt für benachteiligte Kinder und Familien in Arraial d’Ajuda. Kinder des Himmels bedeutet der Name auf deutsch. Und genau so ein Leben wünschen sich die Frauen für die Kinder und Jugendlichen.
Die Frauen organisierten sich ein Gebäude und ließen bald aus  den brüchigen Räumen Kinderstimmen, Musik und Capooeirasprünge ertönen. Obwohl alles ehrenamtlich organisiert ist, neben Familie und Beruf, hat das Projekt großen Erfolg. Inzwischen besuchen über 90 Kinder regelmäßig die Kurse. „Die Lehrer kommen auf uns zu und fragen: „Was ist mit den Kindern passiert?“, erzählt Madalena. „Man merkt ihnen richtig die Veränderung an, sie strahlen, sind netter zueinander und halten besser zusammen. Außerdem haben sie verstanden, dass es wichtig ist, regelmäßig zur Schule zu gehen.“

Wie arbeitet „Himmelskinder“?
Das Projekt richtet sich an Kinder und Jugendliche auf der Straße und aus Problemfamilien von 6 bis 18 Jahren. Ein wichtiges Ziel ist, dass die Kinder regelmäßig zur Schule gehen und dadurch ihre Zukunftschancen verbessern. Vor allem zielt „Kinder des Himmels“ auf einen Wandel in den Köpfen. Die Kinder sollen spüren, dass sie etwas wert sind und Chancen erhalten, ihre Identität und ihr Selbstbewusstsein zu entfalten. Die Entwicklung von Perspektiven, Träumen, aber auch die gegenseitige Rücksichtnahme und Respekt sind wichtige Lernziele. Durch Prävention und Zusammenarbeit mit den Familien verhindert das Projekt, dass die Kinder auf der Straße landen, die Schule abbrechen oder sich mit Drogen und Kriminalität involvieren. Dazu bietet „Himmelskinder“ verschiedene Kurse an, in denen die Kinder und Jugendlichen ihre Fähigkeiten entdecken und sich ausprobieren. Der brasilianische Kampftanz Capoeira, Kunsthandwerk, Fußball, Gitarre, Trommeln, Keyboard, Stick- und Nähkurse oder Hausaufgabenhilfe werden zweimal pro Woche von ehrenamtlichen Helfern angeboten. Die Kinder lernen ihre Stärken kennen und beginnen ihr Verhalten in der Gruppe zu ändern. Viele der Kenntnisse aus den Kursen können später im Touristenort als Erwerbsquelle eingesetzt werden.
Wichtige Themen wie Zukunftsperspektiven, Drogen, Familie, Sexualität oder Gewalt werden mit den Kindern thematisiert, Werte definieren sich neu. Auch die Schulbildung spielt eine wichtige Rolle. Ein regelmäßiger Schulbesuch ist Voraussetzung für ihre Teilnahme. Für die Gesundheit sorgt die enge Zusammenarbeit mit einem Zahnarzt und zwei Kinderärzten. Eine kleine Bibliothek ermöglicht außerdem Zugang zu Büchern, die sonst für die Familien unerschwinglich sind. Im Secondhand-Bazar können Mütter günstig Kleidung kaufen. Für alle Kinder gibt es zu den Kursen auch eine warme Mahlzeit, die von Restaurants und Supermärkten gespendet wird. Die wichtigsten Zutaten im Projekt bleiben jedoch Liebe und Aufmerksamkeit. Sie lassen die Kinder aufblühen und ermöglichen die Bewältigung von Problemen in der Schule und im familiären Umfeld.

Was wird mit den Geldern gemacht?
Mit den Spenden plant das Projekt die Nähwerkstatt und die Kursangebote für die Kinder weiter auszubauen. In der Nähwerkstatt fügen Jugendliche ab 14 und die Mütter der Familien Baumwoll-, Leinen- und Filzreste zu kunstvollen Decken und Taschen zusammen. Dona Maria hat sich bereit erklärt, die Mädchen und Frauen ehrenamtlich zu unterrichten. Sie verkauft schon heute erfolgreich Quilts und Patchwork, sogar ins Ausland. Die Nachfrage ist so groß, dass sie alleine nicht genug produziert. Mit den Textilien aus den Kursen könnten sich die Jugendlichen und Mütter etwas hinzuverdienen und so den mageren Familienhaushalt aufbessern. „Wir brauchen weitere Nähmaschinen. Eine Maschine kostet um die R$700 (= 300 Euro). Mit 10 Maschinen könnten wir zwei Kurse anlernen. Einen vormittags, einen nachmittags“, erklärt Madalena. Darüber sollen die Gelder für Computer- und Informatikkurse genutzt werden. Dafür müssen neue Computer angeschafft werden, Trainer angelernt und ein Zugang zum Internet geschaffen werden. Hierfür wird das Projekt mit der Computerwerkstatt Bailux kooperieren, in der Jugendliche lernen Computer zu recyceln, Software zu installieren und zu nutzen. Fall es den ehrenamtlichen Leiterinnen in den nächsten zwei Jahren gelingt, ein Teil der Nähwerkstatt und der Computerkurse bereits vorher fertig zu stellen, sollen die Gelder zum Ausbau anderer Kurse genutzt oder der Dialog mit den Jugendgruppen gesucht werden, um über die Verwendung zu entscheiden.

Hier gehts zur Webseite

Landesjugendkonvent wählt Projekte für das Jugenddankopfer 2011/2012 aus

Auf der Frühjahrestagung in Erfurt hat der Landesjugendkonvent eine Vorauswahl für das nächste Jugenddankopfer beschlossen. Da das nächste JuDo gemeinsam mit der Ev. Jugend Berlin und Brandenburg durchgeführt wird, gab es ein besonderes Verfahren. Der LJK der EKM hat aus 4 Projekten in einer Vorauswahl 2 Projekte ausgewählt. In drei Wochen wird die Jugendkammer Berlin-Brandenburger-schlesische Obelausitz aus den beiden Vorschlägen ein Projekt endgültige auswählen. Zur Wahl standen zwei unterschiedliche Projekte in Rumänien, ein Wasserprojekt in Kenia und ein Straßenkinderprojekt in Brasilien. Die beiden letzten genannten wurden durch den LJK für die endültige Entscheidung vorausgewählt. Das gemeinsame JuDo startet im Sommer. Vorher wird eine Projektgruppe mit Jugendlichen aus beiden Landeskirchen gebildet, die Material erstellt und erste Projektvorschläge entwickelt.  

Ausschreibung für das Jugenddankopfer 2012 startet - bis 15.3. Projektvorschläge einreichen

GESUCHT:

Projektvorschläge für das Jugenddankopfer 2012

Was ist das Jugenddankopfer (JuDo)?

Das JuDo 2012 ist ein Kooperationsprojekt der Evangelischen Jugend Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und der Evangelischen Jugend der Ev. Kirche Mitteldeutschlands. Jugendliche aus der evangelischen Jugend sammeln ein Jahr lang Spenden für ein ausgewähltes Projekt. Das kann in ganz unterschiedlicher Form geschehen: von Kollekten bei Jugendgottes-diensten über eine Büchse die immer im Jugendraum steht bis hin zu extra erdachten Aktionen, die zu Spenden führen. Erfahrungsgemäß werden zwischen 8.000 und 10.000 EUR zusammenkommen. Das Geld kann Anfang 2013 dem Projekt zur Verfügung gestellt werden.

Warum Jugenddankopfer?

Zum Glauben gehört schon immer neben dem Gebet auch das praktische Tun. Das Jugenddankopfer ist eine Gelegenheit, dass Jugendliche konkret Verantwortung für Andere übernehmen. Neben dem Einwerben von Geld wird sich anhand von Material auch inhaltlich mit dem konkreten Projekt beschäftigt über dieses Projekt wird in Jugendgruppen, Schulklassen und Jungen Gemeinden informiert. Das Jugenddankopfer ist somit auch ein entwicklungspolitisches Projekt. Es ist ein kleiner, aber wichtiger Beitrag für eine gerechtere Welt. Es sollen Menschen unterstützt werden, die etwas verändern.

Welche Projekte sind geeignet?

Es kann sich theoretisch um Projekte aus der ganzen Welt handeln. Wichtig ist aber, dass es schon gute Kontakte gibt und die Bedingungen vor Ort bekannt sind. Der einbringende Kirchenkreis bzw. die einbringende Gruppe sollte zur Mitarbeit in einer kleinen Aktionsgruppe bereit sein, die das Jugenddankopfer begleitet und Material entwickelt.

Folgende Kriterien gelten:

  • Das Jugenddankopfer wird grundsätzlich nur für ein Projekt und nur für ein Jahr gesammelt.
  • Das Projekt trägt sich von selbst, ist also nicht vom JDO abhängig
  • Es beschäftigt sich mit Kindern oder Jugendlichen
  • Der Kontakt zu einer Jugendgruppe, die sich vor Ort für das Projekt engagiert, kann hergestellt werden, damit Entwicklungszusammenarbeit entstehen kann

Wer wählt das Projekt aus?

Die Evangelische Jugend sucht nun Vorschläge für Projekte. Diese können bis einschließlich 15. März 2011 an eine der unten angegebenen Adressen gesendet werden. Der Landesjugendkonvent der EKM und die Landesjugendversammlung Berlin- Brandenburg- schlesische Oberlausitz entscheiden Ende März bzw. Anfang April gemeinsam, für welches Projekt das Jugenddankopfer 2012 gesammelt wird.

Kontakt:

Landesjugendkonvent der EKM

Christian Liebchen

Kinder- und Jugendpfarramt der Ev. Kirche Mitteldeutschlands (EKM)

Leibnizstraße 4

39104 Magdeburg

T. 0391-5346454

Christian.liebchen@ekmd.de

www.evangelischejugend.de

mswordljk/GemeinsameEinladungJuDo.doc

Jugenddankopfer des Landesjugendkonventes - neues Projekt gewählt

Jugenddankopfer 2010

Seit acht Jahren besteht zwischen der EKKPS und nun der EKM eine Partnerschaft zur polnisch-orthodoxen Kirche. Diese Kirche ist in Polen neben der katholischen Kirche eine Minderheitenkirche und hat es besonders im Westen und Süden des Landes schwer, sich zu behaupten. Bei den letzten beiden Begegnungen zwischen den Kirchen in den Jahren 2007 und 2008 ging es um das Thema „Jugendarbeit". Bei dem Treffen in Deutschland haben wir einen Einblick in unsere Arbeit geben können. Im vergangenen Jahr haben wir im Osten Polens die Jugendarbeit dort kennen gelernt und mehr über die Situation der orthodoxen Jugendlichen erfahren.

Die polnisch-orthodoxe Kirche hat einen Jugendverband, der ausschließlich ehrenamtlich geleitet wird. Mit sehr bescheidenen finanziellen und räumlichen Mitteln versucht der Jugendverband insbesondere für die Jugendlichen, die zur orthodoxen Kirche gehören, aber auch für Jugendliche darüber hinaus, Angebote (Freizeiten mit Sportangeboten, Wallfahrten u.ä.) zu organisieren. Ein Jugendchor war auch bei unserem letzten Jugendcamp in Volkenroda zu Gast.

Eine stärkere Rolle als bei uns spielen im orthodoxen Jugendverband religiöse Themen, die Feier von Gottesdiensten, aber auch Fragen wie orthodoxes Leben im Alltag gestaltet werden kann. Darüber hinaus stehen die Jugendlichen vor ganz ähnlichen Herausforderungen wie in Deutschland.

Das Projekt

Für die Arbeit des Jugendverbandes wird derzeit ein Gebäude in den Beskiden (in Gorlice) zu einem ökumenischen Jugendzentrum umgebaut. Bei den bescheidenen finanziellen Möglichkeiten, die die Kirche dort hat, freuen sie sich über jede Unterstützung. Ganz konkret wird ein Heizkessel benötigt, um das Haus auch in der kalten Jahreszeit nutzen zu können.

Orthodoxes Kulturzentrum "ELPIS" in Gorlice

Das Zentrum wurde auf Initiative vom Erzbischof Adam als Bildungseinrichtung und Begegnungsstätte am 11.09.2000 gegründet.

Das Zentrum legt großen Wert auf die Jugendarbeit: es werden Poesiewettbewerbe organisiert und Integrationsaktivitäten, Studienreisen, Kultur-Workshops (ikonographische, Schauspiel, Gesang) durchgeführt. Seit 5 Jahren gibt es eine Ökumenische Sport Olympiade für Kinder und Jugendliche.

Das Zentrum veranstaltet Konzerte zur Verbreitung der orthodoxen Kultur. Das Zentrum engagiert sich bei der Erhaltung und Instandsetzung von Soldatenfriedhöfen aus dem Ersten Weltkrieg (deutscher, österreichischer und russischer Soldaten) und Erinnerungsstätten der Lemken („Geisterdörfer“ als Folge der Vertreibungen in 1945-1947).

Es werden Vorträge, Lesungen, Symposien, Jugendcamps, Workshops, Wettbewerbe, Konzerte und Auftritte organisiert

Das Zentrum engagiert sich auf dem Gebiet der Ökumene:

Das Zentrum hat außerdem folgende Einrichtungen:

1. Katechetisches Institut
2. Bibliothek
3. Museum für sakrale Kunst
4. Verlag
5. Archiv
6. Internat für Jugendliche

Wer spenden will, kann dies gerne tun:

Das Jugenddankopfer kann zu Veranstaltungen der Ev. Jugend oder/ und in den Jugendkreisen gesammelt werden. Wer möchte kann auch hier eine Online-Spende vornehmen:

 

oder mit einer Überweisung an das Konto:

Kontoinhaber: Kirchenamt der EKM MD 

Konto: 15 55 54 90 12 

BLZ: 350 601 90 KD-Bank

Verwendungszweck: Jugenddankopfer

Neben der Bitte um finanzielle Unterstützung ist unseren Partnerinnen und Partnern aber besonders der Kontakt zu den Jugendlichen aus Deutschland wichtig. Sie haben schon jetzt Jugendliche zu einer gemeinsamen Freizeit im Juli nächsten Jahres in das Jugendzentrum nach Gorlice eingeladen.